Knapp eine Woche nach dem Verkaufsstart ist das neue iPhone von Apple in Deutschland ausverkauft. Lieferengpässe des amerikanischen Computerherstellers führten bereits nach kurzer Zeit zu leeren Regalen bei der Telekom-Tochter T-Mobile und ihren Vertriebspartnern. „Es gibt keinen Telekom-Laden, in dem es noch ein iPhone gibt“, sagte eine T-Mobile-Sprecherin.
Bei Vertriebspartnern wie Debitel und The Phonehouse gingen die letzten Exemplare des Multimediageräts über die Ladentische, wie die Unternehmen mitteilten. Das Gerät wird in Deutschland nur mit Mobilfunkverträgen von T-Mobile angeboten. Es sei nicht abzusehen, wann der Engpass gelöst werde, sagte eine T-Mobile-Sprecherin. „Wir bemühen uns nach Kräften, für Nachschub zu sorgen.“ Das Unternehmen habe bereits mehrere tausend Vorbestellungen von Kunden erhalten, die bisher leer ausgegangen seien. Ein Debitel-Sprecher sagte, es gebe Signale, dass diese Woche eine neue
Lieferung komme. In Branchenkreisen hieß es, Apple habe nicht so viele Geräte geliefert, wie bestellt worden seien.
Am ersten Wochenende eine Million Stück verkauft
Seit Freitag erst wurde die neue Version des Multimediageräts verkauft, die im Gegensatz zu ihrem Vorgänger den schnellen Mobilfunkstandard UMTS nutzt und einen Empfänger für die satellitengestützte Navigation besitzt. In manchen Läden war das neue iPhone bereits am ersten Verkaufstag ausverkauft.
T-Mobile hatte am ersten Tag mehr als 15.000 neue iPhones verkauft - zusammen mit den Partnerläden. Damit legte es einen besseren Start hin als das Vorgängermodell, von dem am ersten Verkaufstag 10.000 Stück über die Ladentheke gegangen waren. Apple teilte mit, am ersten Wochenende seien eine Million Stück verkauft worden. Analysten erwarten, dass das neue iPhone dieses Jahr weltweit 10,5 Millionen Abnehmer finden wird.
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