Norbert Teufelberger, Vorstand des börsennotierten Internet-Sportwettenanbieters Bwin rüstet zum Angriff auf Deutschland. Er will den Europäischen Gerichtshof (EuGH) dazu bringen, den am 1. Januar in Kraft getretenen Deutschen Glücksspiel-Staatsvertrag wieder auszuhebeln. "Die europäische Vereinigung der privaten Anbieter hat auf unser Betreiben bei der EU-Kommission eine Beschwerde dagegen eingelegt und wir rechnen mit einem Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland", erklärt der Bwin-Chef in der am kommenden Montag erscheinenden Ausgabe des österreichischen Wirtschaftsmagazins 'Trend'.