Kaum hat die neue Kurzarbeitsregelung das Parlament passiert, drängen Industriebetriebe bereits auf eine Reform des auf maximal 18 Monate (bei höchstens vier Monaten Behaltefrist) verlängerten Kurzarbeitsmodells. Maßgebliche IV-Mitglieder wollen die noch immer als zu teuer kritisierte Maßnahme Kurzarbeit deutlich abspecken, und zwar dahingehend, dass das Arbeitsmarktservice (AMS) deutlich mehr zu Löhnen und Gehältern zuzahlt, als dies derzeit der Fall ist. Das AMS solle so viel dazuzahlen, dass Kurzarbeiter immer 15 Prozent mehr als das Arbeitslosengeld erhalten, rechnen IV-Vorstandsmitglieder vor.
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