Der Skandal um den illegalen Adresshandel ist offenbar um ein dunkles Kapitel reicher. Laut einem Zeitungsbericht haben mindestens acht Unternehmen rechtswidrig mit Millionen von Daten aus kommunalen Melderegistern gehandelt.
Berlin - Die Affäre um Datenklau in Deutschland weitet sich aus. Diesmal sollen die kommunalen Melderegister betroffen sein. Bei den dort aktiven Adresshändlern handelt es sich einem Bericht der "Tageszeitung" ("taz") zufolge um Vermittler, die im Auftrag von Unternehmen bei Meldeämtern Kundendaten überprüfen. Statt die Angaben nach Erhalt lediglich an den Auftraggeber weiterzuleiten, hätten die Vermittler sie in eigenen Datenbanken gespeichert, um damit anschließend erneut Geld zu verdienen.
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