Hamburg ist keine Stadt, sondern eine Haltung. Und die versteht nur der, der sich an einem heißen Tag an den Elbstrand setzt - und entdeckt, was Hamburg alles sein kann: Rio de Janeiro, Saint-Tropez, Ibiza, die Sahara und das Mittelmeer.
Ich muss, wenn ich über Hamburg rede, auch vom 20. Juli 2006 sprechen. An diesem Tag erreichten die Temperaturen 38,5 Grad Celsius. Im Schatten. In Hamburg. Die Stadt hat ja nicht den Ruf, das Hauptquartier des guten Wetters zu sein, aber an diesem Tag wurden keine Witze mehr gemacht über die durchschnittlich 52 Tage im Jahr, an denen sich Nebelbänke über die Stadt senken und man in den alten Häusern unten in Övelgönne das ferne Moll der Nebelhörner hört, während der Sprühregen feine Diagonalen auf die Fensterscheiben peitscht...

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