Von Januar 2007 bis März 2008 haben Geschichtswissenschaftler der Universität Hamburg und Bootsbauer der Werft von "Jugend in Arbeit Hamburg e.V." nach Funden aus dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus ein Römerschiff in Originalgröße nachgebaut. In ersten Testfahrten auf dem Ratzeburger See, dem Elbe-Lübeck-Kanal und der Elbe hat es seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Am 30. Mai 2008 haben die Forscher es an der Außenalster in Hamburg auf "Victoria" getauft.
Wenn ein Schiff die Wellen an den Strand schiebt, rauscht die Elbe wie das Meer. Der Fluß hat Hamburg reich gemacht, schuf Inseln, Flaniermeilen und bringt die Welt zur Stadt. Heute bricht sie zu seinen alten Ufern auf, entdeckt das Leben am Strom neu - baut Elbphilharmonie, Hafencity und lockt zum "Shipspotting" ans Wasser. Mit großer Fotostrecke!
Hamburg ist keine Stadt, sondern eine Haltung. Und die versteht nur der, der sich an einem heißen Tag an den Elbstrand setzt - und entdeckt, was Hamburg alles sein kann: Rio de Janeiro, Saint-Tropez, Ibiza, die Sahara und das Mittelmeer.
Ich muss, wenn ich über Hamburg rede, auch vom 20. Juli 2006 sprechen. An diesem Tag erreichten die Temperaturen 38,5 Grad Celsius. Im Schatten. In Hamburg.