Hacker knacken Nazi-Netzwerk



Mitgliedern der «Datenantifa» ist es gelungen, in das rechtsextreme Netzwerk «Blood and Honour» einzudringen und über 30 000 Datensätze zu kopieren. Das gesicherte Material steht im Internet zur freien Verfügung.

«Blood and Honour» wird von Neonazi-Bands genutzt, um über Auftritte zu informieren und braunes Gedankengut zu verbreiten. Der Name leitet sich vom Leitspruch der Hitlerjugend «Blut und Ehre» ab. Das Blood-and-Honour-Netzwerk hat seinen Ursprung in Grossbritannien und ist mittlerweile weltweit aktiv.

Computercracks der antifaschistischen Hackergruppe «Datenantifa» haben nun die Zugangscodes auf den streng abgeschirmten Server geknackt und Datensätze von 31 948 Neonazis kopiert.

Die Hacker entschlossen sich, sämtliche gesicherten Datensätze im Internet zu veröffentlichen. Darunter sollen laut der «Frankfurter Rundschau» auch persönliche Daten von über 500 deutschen Sympathisanten zu finden sein.

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