Er hat Gene kartiert, Erbkrankheiten erforscht, das Humangenomprojekt angestoßen: Nun ist Victor McKusick, Pionier der medizinische Genetik, in den USA gestorben. Er hinterlässt ein Lebenswerk, das der Wissenschaft noch lange dienen wird.
Als dieser langgliedrige Mensch vor ihm stand mit seiner schlechten Haltung und den dünnen, langen Fingern, nahm Victor McKusicks Leben eine Wende. Bislang hatte der Arzt als Herzspezialist gearbeitet. Doch die Begegnung mit dem Patienten, der unter dem sogenannten Marfan-Syndrom litt, einem genetisch bedingten Defekt des Bindegewebes, machte ihn neugierig. Die Genetik wurde zum Inhalt von McKusicks beruflichem Leben. Sie ließ ihn nicht wieder los bis zu seinem Tod am 22. Juli 2008.
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