Google verdient jährlich Millionen durch Tippfehler



Einer Studie zufolge verdient Google bis zu 497 Millionen Dollar jährlich durch Tippfehler. Das Geld stammt von Webseiten die bewusst auf vertipper der User setzen, in dem sie mit einer Abweichung von einem oder zwei Buchstaben den Domainnamen einer bekannten Website kopieren. Diese Websites setzen zumeist auf Google Adsense...

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Kommentare (Neueste zuoberst)

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Interessante Strategie

Wie sieht es hier mit Markenrechten aus? Hat zum Beispiel Ritter Sport die Rechte an Riter Sport?

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Markenrechte

Nein, ohne das jetzt recherchiert zu haben, ich glaube nicht. Warum auch? Dann müsste Ritter Sport sich auch Begriffe und Wortketten wie Rutter Sport, Ritter Spirt, Riter Sport etc. Markenrechtlich schützen lassen. Allerdings heißt das nicht das die das ohne weiteres hinnehmen wenn Du damit Geld verdienen willst.

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Markenrecht und Domains

Die Markenrechte werden m.E. nicht automatisch durch die Domainnamen verletzt!

Ich glaube in der Vergangenheit gab es einige Außeinandersetzungen diesbezüglich.

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Wenn eine Verwechslungsgefahr besteht...

... dann urteilen deutsche Gerichte in der Regel so, dass sie dem Markeninhaber "Recht" geben. D.h. Ritter-Sport.de könnte meiner Meinung nach ohne Probleme gegen die Tippfehler-Domain Ritter-Spurt.de vorgehen, wenn der Domaininhaber nicht zufällig so heißt ;-)

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Ritter Spurt

Wenn wir nicht aufpassen, vermuten die von Ritter Sport hier noch Keyword Spamming (Heißt das so?). Aber Ritter Spurt ist gut, ich stelle mir gerade eine Blechdose beim 100 Meter Lauf vor...

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Hehe

Bei mir hieße das jedenfalls nicht "Retter Sport", eher "Bitter Sport". "Ritter Sporn" ist auch ned schlecht. :-)

Es wäre schon angebracht, nicht nur aus Eigeninteresse sondern auch aus Respekt vor Anderen, Geschriebenes nochmal korrekturzulesen.

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???

Es wäre schon angebracht, nicht nur aus Eigeninteresse sondern auch aus Respekt vor Anderen, Geschriebenes nochmal korrekturzulesen.

Hmm... wie meinen?

Bild von Romana

So meinen

Vertipper der User: die machen das in aller Regel ja nicht absichtlich, eher weil sie Flüchtigkeitsfehler machen oder es mag auch mal ein Legastheniker drunter sein

Domainnutzer von z.B. (fiktiv) ebaay.de oder tokyo-hotel.de mögen auf sowas setzen, hoffnungsschwanger dadurch letztendlich zu profitieren.

Und ich hatte den Gedankensprung, dass man sich manches an Kommunikationsproblemen erspart, wenn man nochmal sein Geschriebens durchliest bzw. dass es auch eine Respektsache dem anderen gegenüber ist.

Naja, das mag vielleicht nicht leicht nachvollziehbar sein, da auf den Beitrag bezogen diese Menschen ja bewußt auf die Tipp- bzw. Flüchtigkeitsfehler von Menschen setzen und sich dadurch bereichern wollen, sei es finanzieller Art oder weil sie Informationen in die Welt tragen möchten, weil sie einen strangen Humor haben...

Doch grundsätzlich sollte mal verständlich sein, dass Korrekturlesen mit Respekt in Foren, Chats, (Geschäfts-)Briefen... zu tun hat.

Doch ich finde auch in Fällen wie hier im Beitrag, dass es etwas mit Respekt zu tun hat, auf die "gestellte Domainfalle" anderer nicht hereinzufallen.

Dadurch gibt man diesen Menschen nicht nur mitunter Geld sondern auch in gewisser Weise Macht, dass sie auf recht leichte Weise auf Kosten anderer sich bereichern können.

Jetzt wird's schwierig mit dem in rechte Worte fassen...

Dadurch gibt man ein Stück Eigenverantwortung ab, ärgert sich vielleicht vom anderen gelinkt worden zu sein, weil man bestenfalls Zeit vertrödelt hat und auf doofe Werbung geklickt hat oder schlimmstenfalls ein falsches Produkt gekauft hat.

Wenn einem das auffällt, dass man auf einer falschen Seite ist oder war, und dann sich über den anderen ärgert, gibt man an diesen ein Stück Eingenverantwortung bzw. Macht ab. Und sich dann z.B. als Opfer zu fühlen, den anderen z.B. als Abzocker, hat für mich was mit abhängig machen zu tun und nicht mit Respekt.

Kann es nicht wirklich erklären. Würde man den anderen respektieren in so einem Fall, würde man seinen Eigenanteil erkennen und vor allem im Vorfeld schon genau gucken beim Tippen, damit man den anderen erst gar nicht in die Verlegenheit bringt an einem vedienen zu müssen (mal überspitzt formuliert).

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