In der Finanzkrise haben viele Anleger zum Teil viel Geld verloren. Oft reagieren Betroffene mit Scham und Schuldvorwürfen, Wut und Verzweiflung. Doch Selbstvorwürfe helfen weder der Psyche noch dem Portemonnaie.
In dieser Situation gelte es, Nachsicht mit sich selbst zu üben, sagt Prof. Michael Krämer von der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie und Beratung (GwG) in Köln. «Aber nutzen Sie die in der Wut gefangene Energie zum Handeln, um Fehler nicht zu wiederholen», rät Krämer, der als Professor für Wirtschaftspsychologie an der Fachhochschule Münster lehrt.
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