Eine deutsche Studie stellt den Journalisten kein gutes Zeugnis aus: Es wird flüchtig recherchiert. Internet-Quellen werden selten überprüft. Zudem stützen sich die Medienschaffenden bei Online-Recherchen hauptsächlich auf Erzeugnisse von Agenturen und Kollegen, aber weniger auf Primärquellen wie Websites von politischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Einrichtungen. «Man schreibt also sprichwörtlich voneinander ab», heisst es in einer Zusammenfassung der Studie, deren Ergebnisse nicht wirklich überraschen. Überdies werden die Quellen der Informationen zu wenig genannt.