Nachdem sie in „Asterix und Obelix gegen Caesar“ und Asterix und Obelix: Mission Kleopatra ordentlich die Kassen klingeln ließen, treten Asterix und Obelix zum nunmehr dritten Mal in einer Realverfilmung auf der Leinwand auf. Mit „Asterix bei den Olympischen Spielen“ haben die beiden Regisseure Frédéric Forestier und Thomas Langmann einen der beliebtesten und besten Asterix-Bände verfilmt. Gérard Depardieu („Die Frau nebenan“, 1492 – Die Eroberung des Paradieses) gibt erneut den Obelix, Clovis Cornillac löst seinen schwachen Vorgänger Christian Clavier als Asterix ab und Schauspiellegende Alain Delon schlüpft in die Rolle des Caesar. Die europäische Big-Budget-Produktion betreibt einen immensen Aufwand, um ihre Hollywood-mäßigen Effekte zur Schau zu stellen, vergisst darüber aber, der Geschichte Seele einzuhauchen. Allzu überdreht und lieblos spult „Asterix bei den Olympischen“ die Ereignisse ab und die permanenten Klamauk-Einlagen entbehren jeglichem Charme.