Im Kino gelten Naturgesetze nicht unbedingt. Selbst Tod und Vergessen können mit filmischen Mitteln scheinbar mühelos überwunden werden. So steht Patrick Swayze als Sam in Ghost Demi Moore auch nach seinem Ableben zur Seite, in Solange du da bist kommt es zur Romanze eines Trauernden mit dem Phantom des Unfallopfers Reese Witherspoon und in Wie ein einziger Tag befördert die Lektüre eines Notizbuchs nicht nur die Erzählung in Rückblenden, sondern auch die Erinnerung einer Demenzkranken. Richard LaGravenese erzählt in seinem romantischen Drama „P.S. Ich liebe dich“ nun erneut von der Macht der Liebe über den Tod hinaus. Seine Verfilmung des Erfolgsromans der jungen irischen Politikertochter Cecelia Ahern lässt ohne übernatürliche Kniffe die Magie des klassischen Gefühlskinos aufleben, wobei auch der Humor nicht zu kurz kommt.
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