1984 bis 2003. Über diesen erstaunlich langen Zeitraum schafften es Joel und Ethan Coen, eine Serie von mindestens guten, oft sogar meisterhaften Filmen hinzulegen. Erst mit Ein (un)möglicher Härtefall und im Folgejahr Ladykillers ließen die Brüder ein wenig nach, was angesichts ihres enormen Talents als Enttäuschung gewertet werden konnte. Nach drei Jahren Pause stellt sich nun die spannende Frage: Sind die Coens noch relevant? Die Antwort fällt eindrucksvoll und eindeutig aus. Das staubtrocken-stylishe Thriller-Drama „No Country For Old Men“ nach dem Roman von Pulitzer-Preisträger Cormac McCarthy ist handwerklich unglaublich gut, nahezu perfekt. Dennoch ist der Film nicht frei von minimalen Schwächen.

Do, 28/02/2008 - 21:23 - Themen: , , , , , , , , ,