Frühstück auf der Sphinx in Ägypten, eine Runde Surfen in Australien, ein NBA-Finale in New York und das alles noch vor dem Mittagessen – was sich nach dem Tagesablauf eines superreichen Jet-Set-Globetrotters anhört, ist der ganz alltägliche Wahnsinn im Leben von David, einem Jumper. Menschen mit seiner Begabung können sich nämlich in Sekundenbruchteilen an jeden beliebigen Ort der Erde teleportieren. Hört sich nach einer spaßigen Fähigkeit an – und auch nach einer ergiebigen Ausgangsidee für einen Science-Fiction-Streifen. Und wirklich holt Regisseur Doug Liman, der sich nach seinen Indie-Anfängen mit „Swingers“ und „Go!“ in den vergangenen Jahren zunehmend mit krachendem Mainstream (Die Bourne Identität, Mr. And Mrs. Smith) beschäftigt hat, in „Jumper“ eine ganze Menge an Unterhaltsamen aus dem Stoff heraus. Temporeiche Actionszenen und kleine Teleportations-Gags geben sich die Klinge in einer Wahnsinnsgeschwindigkeit in die Hand. Allerdings gibt es abseits des offensichtlichen Getöses dann aber auch nicht mehr allzuviel zu entdecken.
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