Filmkritik - Ihr Name ist Sabine



Die Dokumentation der französischen Schauspielerin Sandrine Bonnaire (Kann das Liebe sein?, Je crois que je l’aime, 2007) über ihre jüngere Schwester beleuchtet das Thema Autismus jenseits von Rain Man-Kitsch.
Eine junge Frau tanzt zu Musik von Joe Cocker und schaut dabei immer wieder direkt in die Kamera. Ihr Blick ist eindringlich und hellwach. Mit 38 Jahren sitzt dieselbe Frau erschöpft und 30 Kilo schwerer auf einem Sofa und kann ihre trüben Augen kaum offen halten. Sie bewegt sich schleppend und ungern.

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