Im Jahr 2001 begründete Peter Jacksons Herr der Ringe - Die Gefährten eine neue Tradition. Kurz vor Weihnachten startete ein hochbudgetierter und von einer gigantischen Medienkampagne flankierter Fantasy-Film in den Kinos, was zu einem Ereignis der Superlative auswuchs – sowohl qualitativ als auch an der Kinokasse. Dieses Konzept wiederholte Warner mit den beiden Fortsetzungen und versammelte insgesamt 33 Millionen Besucher vor den deutschen Leinwänden. Nachdem dieser Fantasy-Premiumplatz ein Jahr verwaist blieb, schickte Buena Vista 2005 Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia ins Rennen und sorgte für durchwachsene Kritiken. 2006 scheiterte Fox‘ Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter kläglich. Warner will anno 2007 an die Herr der Ringe - Trilogie anknüpfen und bringt mit Chris Weitz‘ „Der Goldene Kompass“ zwar einen besseren Film als „Narnia“ und „Eragon“ auf die Leinwand, kann aber letztlich nicht auf lange Distanz überzeugen oder gar in die Sphären von „Herr der Ringe“ vorstoßen.
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