Ebay bringt Skype an die Börse



Fast fünf Jahre existiert nun Skype. Skype hat in der Internet Gemeinde eine zwiespältige Bedeutung - zum einen steht Sykpe für einen beispiellosen Aufstieg in der Internettelefonie und der Akzeptanz bei den Benutzern und gleichzeitig für einen Milliardenschweren finanziellen Flop.

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Skype an der Börse

Auf der eine Seite ist Skype ein Startup Unternehmen mit 300 Millionen Benutzern. Viele von diesen 300 Millionen Nutzern zahlen für die Telefongespräche, die sie über ihren Computer und mit Hilfe der freien Software tätigen. Sie können über den ganzen Erdball mit Skype telefonieren.

Auf der anderen hat Skype den ehemaligen eBay Manager Meg Whitman 2004 dazu gebracht, 3.1 Milliarden für Synergien auszugeben, die so niemals verwirklicht wurden. Letztendlich führte das Geschäft mit Skype zu Abschriften in der Höhe von 1.4 Milliarden US Dollar in nur zwei Jahren.

Beide Sichten auf Skype sind richtig. In den 3 turbulenten Jahren in der eBay Gemeinde ist Skype schneller gewachsen als eBay.com. Die Plattform "eBay" wird durch eine sich verlangsamende Wirtschaft und durch Konkurrenz in ihrem Wachstum gebremst.

Skype schreibt sogar Gewinne. In direkten Geschäften (cash flow) verdient Skype etwas 100 Millionen Dollar. Im gesamten Jahresgeschäft werden 600 Millionen Dollar duch Skype erzielt. Das ist, verglichen mit 7 Millionen Dollar ein 2004 im Jahr vor der Übernahme durch eBay ein große Sprung nach vorn. Josh Silverman - derzeitiger President von Skype und der vierte seit der Übernahme definiert sein Ziele so: Man will Kommunikations- Sofware herstellen, die auf jedem Gerät und überall läuft.

Das überraschende Moment ist nun, wie gut Skype wächst und dass eBay sich dennoch am liebsten davon trennen möchte. Der neue Chef von eBay - John Donahe (Nachfolger von Whitman im Jahre 2008 - hat öffentlich erklärt, Skype verkaufen zu wollen so es irgend geht. In der selben Zeit hat Dnoahoe eine Milliarde für Firmenzukäufe ausgegeben und Entlassungen von 1600 Angestellten angekündigt.

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