Hierzu möchte ich auf einen besonders guten Artikel von Felix Salmon verweisen: Recipe for Disaster: The Formula That Killed Wall Street. Jedem, der der englischen Sprache mächtig ist, empfehle ich diesen spannenden Text. Für alle, die es nicht im Original lesen können (oder wollen), werde ich hier einige Punkte notieren:
Der Kern des Problems liegt im notorischen Verlangen der Wall Street danach, das Risiko eines Investments genau zu quantifizieren.
Das Risiko an sich ist für die Finanzakteure nicht das Problem. Die Investoren mögen das Risiko, sie wollen es aber zu gern genau kennen.
Ich meine: Auf die n-te Kommastelle genau. Deswegen sind quantitative Modelle so populär — sie bieten den “schlauen” Wall Street Boys ein Instrument an die Hand, mit welchem sie die Preise der Assets (ohne dabei groß nachzudenken) bestimmen und ihre Entscheidungen daraufhin treffen können (oder den Computern überlassen).
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