Trotz heftiger Kritik aus dem Ausland hat der Iran seine Raketentests fortgesetzt. Die Streitkräfte hätten am dritten Tag der Militärmanöver sowohl bodengestützte als auch seegestützte Raketen abgefeuert, berichtete das iranische Staatsfernsehen. Auch ein Torpedo vom Typ Hoot (Wal) sei getestet worden, das feindliche U-Boote angreifen kann. US-Außenministerin Condoleezza Rice warnte den Iran noch vor Bekanntwerden der neuen Raketentests vor einer Verschärfung der Spannungen in der Golfregion. Die USA würden ihre Interessen und die ihrer Verbündeten verteidigen.
Nach Meinung eines früheren Chefs des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad bleibt Israel ein Jahr zur Zerstörung der iranischen Atomanlagen. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass Israel das Ziel iranischer Atomwaffen werde, sagte Schavtai Schavit dem britischen "Sunday Telegraph". Auf diesen schlimmsten aller Fälle müsse Israel vorbereitet sein. Sollten sich Sanktionen als nicht wirksam erweisen, müssten alle Optionen, auch die militärische, auf dem Tisch bleiben.
So gut wie sicher ist, dass Israel in
den kommenden vier bis sieben Monaten die iranischen Atomanlagen angreifen. Der Angriff sollte erfolgreich sein, damit das das Atomprogramm Irans beträchtlich zurückworfen,am Besten total ausschaltet wird. Denn sollte der Angriff fehlschlagen, gibt es im Nahen Osten höchstwahrscheinlich einen Atomkrieg.
Nach der radikalislamischen Hamas hat auch Israel einer Waffenruhe für den Gazastreifen zugestimmt. "Israel hat die ägyptischen Vorschläge akzeptiert", sagte der Sprecher von Regierungschef Ehud Olmert, Mark Regev. Olmert und sein Verteidigungsminister Ehud Barak hätten diese Entscheidung in der Nacht zum Mittwoch ...