Jetzt wird in Ostdeutschland wieder Schlange gestanden. Um mindestens drei Häuserblocks herum, wie zu Arbeiter-und-Bauernstaat-Zeiten. Dabei geht es 19 Jahre nach dem Fall der Mauer bloß um den Eintritt ins leicht schäbige Kellergeschoss vom Café Telegraph.
Da aber liest Viva-Moderatorin Charlotte Roche (29), der neue Stern am deutschen Bücherhimmel, die Zweitplatzierte auf der Bestsellerliste des „Spiegels”, bejubelt, beschimpft, verehrt, gehasst. Sagen wir es mal so: Ihr Roman „Feuchtgebiete” ist das erfolgreichste und zugleich das mit Abstand umstrittenste Buch des Frühjahrs.
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