"Ich habe doch nur Befehle ausgeführt" oder "Ich war stets ein prinzipientreuer Mensch" - diese Äußerungen wurden wohl am häufigsten von NS-TäterInnen vor Gericht gehört. In einem im Juli 2008 begonnenen Projekt gehen die Philosophin Herlinde Pauer-Studer und die Historikerin Christina Kleiser der "Normativität des Bösen" anhand von Urteilen österreichischer Geschworenengerichte zu sogenannten "Schreibtischverbrechen mit Todesfolge" nach.
Mehr: Das Scheitern österreichischer Prozesse zu NS-Verbrechen

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