Der Dalai Lama hat die westliche Welt aufgerufen, angesichts der Finanzkrise nicht zu jammern, sondern bescheidener zu werden. „In Afrika und Asien sterben Menschen vor Hunger, das dürfen wir nie vergessen“, sagte das geistliche Oberhaupt.
"Wir müssen lernen, wieder zufriedener zu sein, mit dem was wir haben", der Tibeter in einem Interview der "Bild am Sonntag". Vor allem die Reichen sollten in der Krise nicht klagen, dass sie einmal weniger in den Urlaub fliegen könnten, sagte der buddhistische Religionsführer, der derzeit in Deutschland ist. Es gebe "so viele erfüllende Dinge, die Menschen tun könnten, auch mit wenig Geld. Beispiele seien etwa ein Picknick im Garten oder ein Spaziergang mit der Familie.
Er warnte vor Anspruchsdenken: "Wer auf dieser Welt hat denn versprochen, dass wir einen ständigen Anspruch auf Wohlergehen haben? Niemand", sagte der Dalai Lama, der an diesem Sonntag seine Lehrvorträge im Frankfurter Stadion abschließen will.
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