Sie sind keine bewährten Schlachtrösser der CSU, bislang waren sie Helfer und Zuarbeiter, wichtige Wahlen haben sie noch nie gewonnen. Zu ihren derzeitigen Funktionen sind sie durch eine Landrätin gelangt, die den Sturz von Stoiber ausgelöst hat. Nun sind Huber und Beckstein in Not und mit ihnen auch die CSU.

Einer Umfrage des Münchner Instituts für Marktforschung zufolge kommt die CSU momentan nur noch auf 44 Prozent der Stimmen. Damit wären Parteichef Huber und Ministerpräsident Beckstein, deren Beliebtheitswerte rapide sinken, die ersten CSU-Politiker seit Jahrzehnten ohne absolute Mehrheit in Bayern.