Tanken im Bordell zum Discountpreis.
Billig-Benzin aus dem Bordell, teure Esel und Diebe, die Frittier-Öl klauen: Alles Folgen der hohen Spritpreise.
Je höher die Preise für Diesel, desto tiefer der Zuspruch der Lastwagenfahrer für die leichten Damen in Nevadas Bordellen. «Die Trucker müssen zuerst ihre Familien ernähren, dann ihre Tanks füllen. Da bleibt nichts mehr übrig für einen schönen Abend mit unseren Mädchen», sagt Georg Flint vom Puff-Verband. 45 Prozent tiefer als normal sei der Umsatz. Aber nicht überall: Findige Bordell-Betreiber offerieren Stammkunden verbilligten Sprit, um sie bei Laune zu halten. Richtigen Nutten-Diesel.
Plus 700 Prozent: So dramatisch stiegen in der Türkei die Preise für Esel – auf umgerechnet 290 Franken. Warum? Weil es sich die Bauern nicht mehr leisten können, ihre Traktoren zu tanken und auf Esel umsteigen. Auch in den USA: Bauer Robert Raymond aus Tennessee hat ebenfalls auf Esel umgestellt: «Sie zu füttern ist viel billiger als tanken.» Er sagt: «Esel sind die Zukunft.»
Die Airline China Southern fordert ihre Passagiere neuerdings auf, sich vor dem Einsteigen auf der Flughafentoilette zu erleichtern. Das spart Gewicht und Treibstoff. Laut der Firma rund einen Liter Kerosin pro vermiedene Spühlung in der Luft.
Das Containerschiff «Colombo Express» verbrennt pro Tag 240 Tonnen Treibstoff im Wert von 132´000 Franken. Zu viel, findet der Reeder – und lässt langsamer fahren. Das reduziert den Verbrauch um die Hälfte. Der Reeder spart viel Geld, aber das Schiff braucht 4 Tage länger von Europa nach Hongkong........
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