Behörde untersagt Haus-Verlosung



Der Plan war clever: Weil ein Hausbesitzer sein Eigenheim in der Nähe von München auf normalen Wege nicht verkaufen konnte, wollte er es im Internet verlosen. 48.000 Lose zu je 19 Euro sollten das gewünschte Geld einbringen. Doch eine Behörde in Mittelfranken hat den Mann jetzt gestoppt.

Die Regierung von Mittelfranken hat die Verlosung eines in einem Vorort von München gelegenen Hauses untersagt. Den Angaben zufolge hatte ein Münchner dafür im Internet 48.000 Lose zum Preis von jeweils 19 Euro angeboten. Die Verlosung verstoße in mehreren Punkten gegen das geltende Glücksspielrecht, teilte die Behörde am Dienstag in Ansbach mit. Sollte der Mann die Verlosung nicht bis zu diesem Donnerstag um 16 Uhr eingestellt haben, müsse er ein beträchtliches Zwangsgeld bezahlen.

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