"America Online" war jahrzehntelang das Motto. Nun ist Schluss.
Das Internet wurde in Deutschland für viele Jahre in drei Buchstaben beschrieben: AOL.
Dial-up-Internet ist tot. Sollte man meinen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Nach wie vor surfen Millionen von Menschen mit Modem-Schneckentempo durchs Netz. Sehr zur Freude des amerikanischen Internet-Dinos AOL.
"Der Umstieg auf Googles Dienst soll leichter fallen. Die Importfunktion unterstützt etwa AOL, Yahoo, Hotmail, GMX und Freenet. Anfänglich steht die Funktion nur für neue Google-Mail-Nutzer zur Verfügung..." http://www.zdnet.de/news/digitale_wirtschaft_internet_ebu...
AOL startet heute sein Social Network bebo auch in Deutschland. Erstaunlich ist die breite Öffnung des Dienstes. Hier im ersten Testbericht wird klar, das AOL gelernt hat, sich nicht gegen andere Dienste zu sperren. Integrationen von Twitter, Facebook oder MySpace sind ebenso möglich wie eigene Videoeinbindungen und einiges mehr.
Tim Armstrong von Google wächselt seinen Arbeitsplatz. Bei Google hat er ein sehr großes Vermarktungsteam aufgebaut, nun soll er AOL zu größerem Erfolg verhelfen.
Unter dem Motto Sessions@AOL bietet AOL kostenlose Live Konzerte von berühmten Stars wie Pink, Beyonce und Silbermond an. Das Ziel: Der Konkurenz Hörer abgewinnen.
"Googles Gewinn ist im vierten Quartal 2008 um fast 70 Prozent gegenüber dem letzten Quartal des Vorjahres eingebrochen. Die Erlöse des Suchanbieters sanken von 1,21 Milliarden Dollar auf 382 Millionen Dollar. Ursache dafür sind Abschreibungen in Höhe von einer Milliarde Dollar auf die Anteile an AOL und Clearwire sowie an Mitarbeiter ausgezahlte Aktienoptionen.
Beobachtern dürfte sich erneut die Frage stellen, ob Minus mal Minus auch in der Internet-Ökonomie Plus ergibt – oder ob zwei Verlierer, wenn sie sich zusammentun, gegen die übermächtig erscheinende Konkurrenz von Google etwas ausrichten können.