"Sexualstörungen von Frauen rücken ins Licht der Wissenschaft und haben sich als Krankheit einen Namen gemacht: weibliche sexuelle Dysfunktion (FSD = Female Sexual Dysfunction) oder Erregungsstörung heißt das Leiden. Neue Medikamente sollen die weibliche Lust entfachen. FOCUS Online stellt Wirkstoffe und Therapie vor.
Untersuchungen am Institut für Medizinische Psychologie der Charité Berlin zeigen, dass nur etwa jede zweite Frau durch den Geschlechtsakt mit dem Partner zum Orgasmus kommt. Hilfe für Frauen könnte in Zukunft ein körpereigenes Lusthormon sein, das Alpha-MSH (Melanozyten stimulierendes Hormon). Kanadischen Wissenschaftlern der Concordia Universität Montreal ist es gelungen, diesen Stoff synthetisch herzustellen." http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sexualitaet/eroti...
Mangelnde Erregung bishin zu "Gefühlskälte" kann auch ein Ausdruck eines Traumas sein bzw. einen Schutz sein um sich vor (emotionalen) Verletzungen zu schützen. Bevor Frauen tatsächlich zu der synthetisch hergestellten Lustpille greifen, wäre es sinnvoller erstmal die Hintergründe für die Lustlosigkeit aufzudecken. Manchmal liegt es am Stress, dass man sich zuviel aufhalst und keine Entspannung mehr finden kann oder es liegen tiefgreifendere Probleme vor, doch die sollten nicht mit Medikamenten weggedoktert werden sondern über heilende Gespräche und Körperarbeit in einer Therapie aufgelöst werden.

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