Ein Unternehmen hat im vergangenen Jahren Diagnose Software für Windows-Betriebssysteme vertrieben und dabei viele User getäuscht.
Laut computerworld.com, hat eine Diagnose Software dazu geführt, das bei 86 Prozent aller Windows 7 Rechner 95 Prozent des verfügbaren Systemspeichers ausgelastet seien. Microsoft's Windows 7 Betriebssystem wurde aus diesem Grund ein massives Speicherproblem unterstellt.

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Die Vorwürfe gegenüber
Die Vorwürfe gegenüber Windows 7 erscheinen nun reichlich unseriös. Als Chef des Unternehmens gab sich ein gewisser Craig B. aus. Wie sich nun herausgestellt hat, gibt es diese Person gar nicht. Auch weitere Mitarbeiter des Unternehmens soll es gar nicht geben. Hinter B. stand allem Anschein nach ein Journalist der .
Besonders pikant: U.A. wurde die betreffende Software auch von infoworld.com vertrieben, also jener Plattform, für die der Hintermann von Devil Mountain Software Randall C. Kennedy arbeitete. Auch die jüngste Berichterstattung über das Windows 7 Speicherproblem erfolgte über Seiten des IDG-Verlags.
Dabei gab Kennedy (ausgegeben als Barth) Interviews gegenüber seinen eigenen Kollegen und dies über einen beträchtlichen Zeitraum. Niemand schien Verdacht zu schöpfen. Ausgerechnet ein Kollege von Kennedy jedoch kam diesen dann auf die Schliche.
ZDnet – ebenfalls zum IDG-Verlag gehörend – deckte den Skandal auf. Besonders Besorgniserregend: Auch die vertriebene Software scheint nicht das zu halten, was sie versprochen hat. Datenschutzrechtlich problematisch wurden über die Software Nutzerdaten über ungesicherte Verbindungen auf Server von Devil Mountain Software übertragen.
Nach Aufdeckung des Skandals verlor Randall C. Kennedy seine Stelle beim IDG-Verlag und der Vertrieb der Software über deren Portale wurde eingestellt. Wer Software von Devil Mountain Software bislang nutzte, sollte deren Seriösität nun deutlich hinterfragen.
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