Am Anfang macht man es ja nur so zum Spaß und um zu gucken ob es überhaupt was bringt. Was ist aber wenn Seiten wie Yigg.de, Infopirat.com [Ref. Link], Readster.de oder z.B. auch Typeer.de tatsächlich anfangen monatlich etwas Geld einzubringen. Gehen wir an diese Stelle von einem kleinen Betrag aus, sagen wir mal ca. 100 Euro monatlich und das (fast) nur durch AdSense Anzeigen. Ohne das man auch nur Ansatzweise eine eigene Website betreibt oder ähnliches.
Ok, jetzt macht es natürlich immer noch Spaß oder vielleicht sogar ein bisschen mehr als vorher. Aber jetzt gibt es ein Problem für alle Berufstätigen, Studenten und vielleicht auch Schüler (Arbeitslose haben leider ein ganz anderes Problem). Man erzielt ein zu versteuerndes (Neben-)Einkommen, das heißt konkret müsste man wohl auch ein eigenes Gewerbe anmelden. Wie ist dieses aber zu benennen und wie erklär ich dass meinem Arbeitgeber der einer selbständigen Tätigkeit ja durchaus zustimmen muss? Ich verdiene jetzt eine wenig Geld mit „Social Bookmarking“, wohl eher kaum!? Ich glaube das nimmt keiner wirklich Ernst. Die Frage ist, wie löst man diese Problematik? Mich würde mal interessieren wie ihr das für euch gelöst habt oder ob ihr vor ähnlichen Problemen steht.

Kommentare (Neueste zuoberst)
Nebeneinkommen
Meiner Meinung nach betrifft genau dieser Fall ja vermutlich nur sehr wenige, dass sie nur social Bookmarking betreiben, denn wer einen AdSenseaccount besitzt, hat auch in 99% der Fälle eine eigene Webseite, auf der in irgendeiner Form versucht Geld zu verdienen und sei es nur die Hostingkosten wieder herein zu bekommen.
Also kann man eigentlich grundsätzlich davon ausgehen, dass man für den Betrieb der eigenen Webseite eine Gewerbeanmeldung benötigt, wenn es gewisse Grenzen übersteigt. (Wo die Grenzen liegen, ist beim Steuerberater oder Finanzamt am besten zu erfahren.) Im Grunde spiel es ja keine Rolle, wie ich im Web das Geld verdiene. Für das Finanzamt erzielt man Gewinn durch Dienstleistungen im Internet.
Beim Arbeitgeber würde ich aus eigener Erfahrung sagen, lassen viele mit sich reden und solange es nicht die "normale" Arbeit einschränkt oder direkt damit konkurriert dürften die wenigsten etwas dagegen haben.
Ich denke das Wichtigste ist die steuerliche Komponente.
Kleingewerbe
ich hab meine (Klein-)Gewerbe-Anmeldung "Internetangebote für Freizeit, Heim und Familie" genannt. Der nette Beamte hat gleich n Shop vermutet - war also erklärungsbedürftig. Zu guter Letzt ist das aber so durchgegangen.
grüssle Mystery
Twitter Tweets about Social Bookmarking as of October 20, 2008
[...] · View Infopirat: Nebeneinkommen mit Social Bookmarking - Eine selbständige Tätigkeit?: http://infopirat.com/node/50180 2008-10-20 18:04:41 · Reply · View xoorg: Nebeneinkommen mit Social Bookmarking - [...]
selbstständig freiberufliche Autorentätigkeit
Tja, die lieben Steuern. Der große Bremsklotz, was den Mut zur wirtschaftlichen Selbstständigkeit der Deutschen angeht...
Um selbst keine Fehler zu machen, habe ich mich vor einiger Zeit in meinem Blog auf typeer.de mal der Sache angenommen:
http://www.typeer.de/beitrag/Leben-um-zu-schreiben--schre...
Auch beim Social-Bookmarken schreibt man Texte und ist somit Autor. "Autor" oder "Schriftsteller" sind Freie Berufe, die staatlich nicht reglementiert sind. Es gibt keine Anforderungen in Hinsicht auf Niveau oder Textlänge, um zu bestimmen, ob jemand Autor ist oder nicht.
Es ist also kein Gewerbe anzumelden, es handelt sich um eine freiberufliche Tätigkeit.
Weitere Antworten auf Fragen, die ich mit einem Steuerberater durchgegangen bin, findet ihr ebenfalls dort.
Schuldig bleibe ich der Frage, inwieweit der Arbeitgeber zustimmen muss. Das ist bestimmt von dem Arbeitgeber abhängig und wird mit Sicherheit unterschiedlich ausgelegt. Man sollte das ernst nehmen. Aber vergesst nicht: Auch andere verdienen Geld mit ihren Hobbies, macht aus einer Mücke keinen Elefanten. Nicht jeder Flohmarkt- oder Ebayverkäufer wird seinen Chef um Erlaubnis fragen und viele Hobby-Fußballer verdienen nicht schlecht damit, sonntags gegen den Ball zu treten. Ein persönliches Gespräch mit dem Chef sorgt schnell für Klarheit und das Tappen im Dunkeln hat ein Ende.
Der Hinweis...
...auf die Autoren Tätigkeit ist schon sehr hilfreich und zumindest ein guter Ansatz.
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http://www.typeer.de/thema/Neologism/
Nebeneinkommen Social Bookmarking
Leider ist das Geld verdienen mit den unendlich vielen Social-Bookmarkdiensten nicht so einfach bis unmöglich. Allerdings ist der Hinweis auf den Steuerberater/Finanzamt bzw. die Genehmigung des Arbeitgebers sehr hilfreich, viele dürften daran nicht gedacht haben.
Geld verdienen
Hallo Sven Müritz. Ich will hier nicht mit meinem richtigen Account schreiben, aber ich kann nur sagen hier bei InfoPirat ist es mehr als nur ein paar Euro die bei rumkommen. Hör dich einfach mal um bei den usern hier die viel posten!!
Zum Thema Geld verdienen muss ich aber sagen...
das der Spass nicht vergessen werden darf. Der Stundenlohn ist nicht so besonders ;-)
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http://www.typeer.de/thema/Neologism/
Der Spass sollte immer im Vordergrund stehen
Der Spass sollte immer im Vordergrund stehen. Das gilt für's Bloggen genauso wie für's Bookmarken bei Infopirat :)
Ich würde mich über eine rege Beteiligung freuen...
Vielleicht pusht ihr auch den Teaser auf Yigg.de, damit von dort noch Kommentatoren kommen...
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