Hi,
als ich vor geraumer Zeit mal sah, dass Infopiraten ihre eigenen Beiträge direkt nach dem Verfassen selbiger gleich kommentierten, war ich etwas verwundert und irritiert zugleich.
Weshalb Beiträge kommentieren und nicht gleich den Beitrag so verfassen wie man ihn gerne haben möchte? Sogar wer was vergißt, kann Beiträge auch editieren und nachträglich korrigieren, ergänzen...
Von einer Infopiratin wurde ich drauf gebracht, dass das Kommentieren eigener Beiträge die Aufmerksamkeit und Klicks wohl steigere.
Persönlich kann ich nach wie vor dem Kommentieren eigener Beiträge nichts abgewinnen, zumindest dann nicht, wenn jemand selbst gleich als erstes seinen eigenen Beitrag kommentiert, und nicht auf Kommentare anderer nur kommentierend eingeht.
Wer zuhauf seine Beiträge klickt und selbst kommentiert, puscht diese offenbar somit auch in den Buzz, was zu höheren Klickraten führen dürfte und unterm Strich folglich mehr Umsatz bringt. Dh. gleich wie wertvoll ein Beitrag inhaltlich für die Gemeinschaft ist, er muss nur ausreichend von einer Person gepusht werden, um ihn in den Buzz zu bringen und dadurch den Eindruck zu erwecken, dass der Beitrag von allgemeinem Interesse ist.
In Maßen mag Vieles okay sein bzw. geduldet werden können. Doch je nach Ausmaß finde ich solch ein Verhalten unfair den anderen Infopiraten gegenüber.
Oder sind Menschen die ihre eigenen Beiträge en masse kommentieren einfach nur so vegesslich? :-)) Vielleich hülfe hier Knoblauch essen und Gehirnjogging. :-) Doch ich glaube nicht, dass hier mentale, kognitive Störungen vorliegen.
Für mich ist ein gehäuftes Kommentieren eigener Beiträge eine Form von Betrug, derer es sicherlich einige gibt, und ich finde hierbei mangelt es an Respekt und Fairness gegenüber anderen Infopiraten.
Wie seht Ihr das?
Ciao,
Romana

Kommentare (Neueste zuoberst)
fairness
Zitat>Wenn es ums Geld geht, dann wird ein Schiff wie dieses scheinbar auch ganz schnell zum Haifischbecken. Schade.
Allerdings sollte die betreffende Person meines Erachtens zur Verantwortung gezogen werden. Zitat>
Für manche scheint das Netz in der Tat ein rechtsfreier Raum zu sein, in dem man nach Belieben seine Ellenbogen ausfahren und hausen kann nach Holzfällermanier. Immer in der HOffnung, man bleibt anonym. Und wenn man dann noch Helfershelfer hat - umso besser fühlt es sich an.
Wie ich mich erinnere, gab es vor einiger Zeit schon mal einen ähnlichen Fall mit massenhaft Negativ-Votes.
Der User hat sich daraufhin zurückgezogen. Gab es damals Konsequenzen?
Wie soll jemand zur Verantwortung gezogen werden in einem so anonymen Raum? Da hilft nur rigoros Sperren und Löschen - ganz knallhart.
Schade- die ursprüngliche Idee war wirklich gut, verkommt nur leider immermehr, wenn nicht hier mal gründlich aufgeräumt wird.
Schadensbegrenzung
ist ja auch nur bedingt möglich. So ich Mystery verstanden habe, hat sich jemand einen Zweit-Accoutn für ein paar Stunden angelegt, mutner negativ gevoted und den dann gleich wieder gelöscht. Tja, mein Ding wäre dann, dass man sich nur mit realen Namen registieren können sollte bzw. dass die IP-Adresse mit in die Registrierung einfließt. Natürlich müsste auch gewährleistet sein, dass der Datenschutz funktioniert. Und da traue ich auch nicht gerade vielen Seitenbetreibern. Keiner weiß wohin seine Daten- und Adressen verkauft werden.
Vielleicht wird es mal technisch andere Möglichkeiten geben, z.B. dahingehend, dass User sich mit gleicher IP-Adresse nicht zweimal registrieren können. Naja, dann kann man sich noch bei z.B. Freunden oder auf der Arbeit, im Inernetcafe eine Zweit-Account zulegen, doch schon mal deutlich aufwendiger.
Die Frage ist halt warum Menschen meinen das nötig zu haben? Jeder Mensch hat seine Schwächen und Fehler und niemand ist perfekt. Doch ich denke wir sollten Kinder anders erwachsen werden lassen, sprich mit sehr viel mehr sozialer Kompetenz und Verantwortung. Doch das wird sich nicht von heute auf morgen ändern. Doch man kann ja mal Anfangen den Samen dafür auszulegen.
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Fake-Account
Nachdem ich es nun gewagt habe, ein paar dieser Schmuddel-Bookmarks mit Minus zu voten, fühlte sich der User wohl ziemlich auf den Schwanz ääh Schlips getreten und votete danach eine grössere Anzahl meiner Bookmarks ab.
Doch damit nicht genug: In der letzten Nacht -zwischen 1:00 und halb 2:00), als kaum einer mehr on war, hat sich jemand (?) einen Fake-Account zugelegt und in kürzester Zeit über 100 Bookmarks von mir runtergevotet und anschliessend seinen Account schnellstens wieder gelöscht.
Ich sag dazu nur: Pfui.....
Wenn solche Praktiken hier jetzt zur Regel werden, dann gute Nacht.
Und wenn sich solche User "Freund" nennen (ehemals) dann braucht man keine Feinde. Das ist echt das Allerletzte.
Aber eines dürfte klar sein: es fällt alles auf einen selber zurück.
Naja Hauptsache, es hat Dir Spass gemacht.
grüssle Mystery´s Spiele
Fairness
gehört nicht zu den Stärken mancher Infopiraten. Bei vielem geht es um das rechte Maß. Und wenn ich auch teils manche Argumentationen nachvollziehen kann, wann jemand seine eigenen Beiträge kommentiert, so ist es doch auch auffällig, dass dies auch gemacht wird, um seine Beiträge in den Buzz zu katapultieren. Klar, man muss sich schon was für seinen Erfolg einfallen lassen. Doch zu welchem Preis? Angenommen das würde nun Jede/r machen, Jede/r wäre hier so rücksichtslos?
Wenn es ums Geld geht, dann wird ein Schiff wie dieses scheinbar auch ganz schnell zum Haifischbecken. Schade.
Schade auch, dass Du an Deinen runtergevoteten Beiträgen nichts ändern kannst, da der Aufwand zu groß ist, wenn das über einen Doppel-Account gelaufen sein sollte. Allerdings sollte die betreffende Person meines Erachtens zur Verantwortung gezogen werden.
Ciao,
Romana
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Kommentieren
Hi Romana,
Ich sehe das kommentieren eigener Beitrage als nicht verwerflich an und kommentiere eigene Beitrage genauso wie fremde.
Warum man eigene Beiträge kommentiert? Dafür kann es unterschiedliche Gründe haben.
Ein Kommentar ist durch den "Neuste Kommentare" Block in der Sidebar "sichtbarer" und erhält mehr aufmerksamkeit, damit der Artikel/Bookmark auch.
Ausserdem werden Änderungen/Ergänzungen am Beitrag schneller von Google indexiert, da ein neuer Link von der Startseite und allen unterseiten zum Artikel gesetzt wird.
Ein Kommentar (z.B. mit eigener Meinung) regt meiner Meinung nach auch mehr zur Diskussion an an als eine ergänzung im Post (siehe auch Sichtbarkeit).
Weitere Gründe, die ich allerdings auch für eher überflüssig halte:
Durch das zusammenmixen von Text Snippets, zu versuchen den Duplicate Content Filter von Google zu "überlisten" und den Text mehr "unique" wirken zu lassen.
Oder man will die Adsense Anzeigen weiter oben im Content haben, da die kommentare unterhalb der Adsense Anzeigen sind. Wenn man 10 Text snippets in einem Artikel wild zusammenmixen würde, kann es schließlich gut möglich sein dass der Besucher nicht bis zum ende des Textes - zu den Ads - liest bzw scrollt.
Der Einfluss auf den Buzz durch Kommentare ist meiner Meinung nach zu vernachlässigen. Der wichtigste Faktor damit ein Beitrag langfristig im Buzz oben steht sind die Besucher/Clickouts. Mit Votes und Kommentaren tut sich da nur temporär was. Indirekt können sich die kommentare positiv auf den Buzz auswirken, wenn google den artikel durch das mixen und immer wieder von der Startseite anlinken besser rankt, das wäre möglich.
Warum unfair oder Betrug? Du kannst genauso deine Beitrage kommentieren. Who cares? Aus welchem Grund man eigene oder fremde Artikel Kommentiert muss jeder selber entscheiden.
Ich bin der Meinung wer Beitrage anderer Kommentiert, dessen Beiträge werden auch öfters kommentiert. Kommentieren eigener Beiträge kann aber auch Sinn machen. ;)
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Playstation 3 Slim ab sofort vorbestellbar
Gruß
Mobius
Faulheit :)
Auf Infopirat habe ich noch keine eigenen Beiträge kommentiert (glaube ich), aber ich mache das gelegentlich in meinem Blog. Aus einem einfachen Grund: Es geht viel schneller als den Artikel zu bearbeiten. :) Im Artikel müsste man sich dann auch noch Gedanken darüber machen, ob man die Änderungen jetzt kennzeichnen soll und wie... alles viel zu anstrengend. :)
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