Die Wuchsformen der Rose

Sie möchte Rosen in ihrem Garten ... aber welche? Besuchen sie Gärten oder Rosarien. und machen sie sich mit den unterschiedlichen Wuchsformen der Rosen vertraut. Anschließend fällt es leichter, je nach Geschmack, Wuchsform und Lichtverhältnissen auf dem Balkon oder im Garten eine Auswahl zu treffen.

Buschrosen

Die Buschrose ist die klassische Form schlechthin. Sie erreicht im Allgemeinen eine Höhe von 50 bis 120 cm. Je nachdem ob ihre Stränge eine oder mehrere Blüten tragen, werden sie großblütrige Buschrosen (auch teerosen) oder büschelblütige Rosen( Polyantha- und Floribunda-Rosen) genannt.
In der Familie der großblütigen Buschrosen finden sich die schönsten Schnittrosen und die meisten Duftrosen. Die büschelblütigen Rosen empfehlen sich, in Gruppen gepflanzt, für Rabatten und Beete.

Strauchrosen

Sie stammen im Allgemeinen von alten Rosen oder botanisch klassifizierten Rosen (Wildrosen) ab, sind robust und können je nach Sorte eine Höhe von 150 bis 200 cm und mehr erreichen. Ihre einfachen oder gefüllten Blüten erscheinen - je nachdem ob einmal blühend oder öfter blühend - von Mitte MAi bis Oktober.
Strauchrosen eignen sich vorzüglich sowohl in Einzelstellung wie in Gruppen zu je drei Rosenstöcken auf einer Rasenfläche oder in Gesellschaft mit anderen Blütensträuchern oder Stauden. Ihre gefällige und ausladende Wuchsform ist ihr charmentes Markenzeichen.

Kletter- und Rankrosen

Diese Rosen klettern an allen möglichen Rankhilfen - wie Pergolen, Mauern oder alten Bäumen -, die sie in wenigen Jahren mit ihren Blüten verschiedenster Ausprägung und stets stark duftend überdecken.
Kletterrosen besitzen weder Haftwurzeln noch spezielle Rankorgane und können daher allein aus eigener Kraft nicht genügend Halt finden. Sie werden mithilfe von Platikschnüren, Bast oder Weidenruten locker an ihren Gerüsten gezogen.
Je nach Sorte erreichen diese Rosen eine Höhe von3 bis 5 Metern, die wichtigsten unter ihnen, die Rankrosen oder "Scrambler" (Baumkletterer), teilweise sogar eine Höhe von 6 bis 15 Metern. Kletterrosen sind großblüziger und ihre Stämme sind steifer als die flexibleren der Rankrosen oder Rambler. Zudem ist die Wuchsform der Rosen, die in Bäume klettern, weicher, und sie wuchern stärker.

Bodendeckerrosen

Der niederliegende, in die Breite tendierende Wuchs dieser Sorte empfiehlt sie zum Überwurf über Böschungen und niedrige Mauern oder ganz einfach als unterste Ebene in Beeten. Ihre Zweige erreichen schon im dritten Jahr eine Länge von bis zu 3 Metern. Von Mai bis Oktober schmücken zahlreiche Blüten ihre biegsamen Zweige.
Bodendeckerrosen sind nicht immer öfter blühend.

Miniaturrosen

Diese Rosensorte wird nicht größer als 50 cm und ist daher in einem großen Garten schlicht deplaziert., während sie sich geradezu ideal für den Schmuck von Blumenkästen und Schalen empfiehlt. Das Manko, dass Zwergrosen nicht duften, machen sie durch ihre Blühfreudigkeit wett.

Stammrosen

Die Pfropfung einer Stammrose geschieht nicht dicht über dem Erdboden, sondern in der Höhe, die zwischen 60 cm (Niederstamm) bis zu 110 cm (Hochstamm) variieren kann.
Um die Trauerform eines Hochstammes zu erzielen, wurden Kletterrosen auf eine Stammunterlage von 180 cm Höhe aufgepfropft.
Während diese Variante in Einzelstellung auf einer Rasenfläche deplaziert wirken kann, ist sie durchaus ein charmanter Schmuck in Hausnähe, am Eingang eines Gemüsegartens oder in einem klassischen Parterre aus in Form geschnittenem Buchs.

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